Fragen & Antworten

Wie schneide ich den Strauch der Johannisbeere?

Beobachten Sie den Wetterbericht, bevor Sie die Johannisbeeren schneiden. Sollte in den Tagen danach Frost oder große Hitze erwartet werden, halten Sie die Füße besser noch ein paar Tage still. Unabhängig von der Temperatur sollten Sträucher grundsätzlich nicht in der direkten Sonne geschnitten werden. Perfekt sind kühlere, bewölkte Tage mit etwas Regen. Bei diesen Bedingungen heilen die Schnittwunden an den Trieben am besten.
Alle Äste, die aus dem Boden wachsen, werden auch als Hauptäste bezeichnet. Sie entwickeln Seitentriebe, an denen bei der Johannisbeere die Früchte gebildet werden. In der Regel reifen im zweiten und dritten Jahr die meisten Beeren. Danach geht den Hauptästen etwas die Puste aus. Suchen Sie sich also die drei bis vier ältesten Haupttriebe und schneiden oder sägen Sie sie in Bodennähe ab. Lassen Sie maximal zehn bis zwölf unter 4-jährige Hauptäste stehen. Auch von einigen neuen Bodentrieben sollten Sie sich trennen.  Wichtig: Die Triebe müssen vollständig herausgenommen werden. Das Entfernen altersschwacher Haupttriebe und einiger junger Triebe verschafft den Beeren im kommenden Jahr nicht nur mehr Platz, sondern auch das entsprechende Licht, das sie zum Wachsen brauchen. Weniger Triebe bedeuten für das nächste Jahr in den allermeisten Fällen auch mehr Früchte.
Sind die alten Haupttriebe ausgedünnt, widmen Sie sich den Seitentrieben der jüngeren Bodentriebe, den sogenannten Leitästen. Entfernen Sie alle Verzweigungen bis auf eine Höhe von etwa 40 Zentimetern. An diesen Trieben werden die Beeren wegen des fehlenden Lichts ohnehin nicht ausreifen. Äste, die steil in die Höhe schießen, können ebenfalls entfernt werden. Sie nehmen den Beeren später das Licht und tragen selbst keine Früchte. Und wenn Sie in den Tagen nach der Ernte einmal dabei sind, schneiden Sie möglichst auch noch die Seitentriebe ab, die in diesem Sommer Früchte getragen haben. Lassen Sie jeweils etwa einen Zentimeter langen Zapfen stehen. Daraus entwickeln sich die neuen Fruchttriebe. Spätestens im übernächsten Sommer tragen diese auch wieder Beeren. Wichtig: Neu entstandene Seitentriebe sollen nur gekappt werden, wenn sie sehr dicht übereinander stehen. Weil sie die Ernte des nächsten Jahres sichern, sollte aber nur jeder zweite Trieb bis auf einen Zentimeter runtergeschnitten werden.
Im Unterschied zu ihren roten und weißen Beerenfreunden trägt die schwarze Johannisbeere an den einjährigen Trieben die größten und meisten Früchte. Die schwächsten können nach der Ernte konsequent gekappt werden. Im Frühjahr werden die Hauptäste dann über dem zweiten oder dritten Seitentrieb eingekürzt. Auch bei den ältesten und ausgedienten Haupttrieben braucht man nicht zimperlich sein. Ähnlich der roten und weißen Variante werden diese kurz über dem Boden abgesägt. Quelle: Mein schöner Garten, Plantura.

Kann ich meinen Apfelbaum auch schon im Sommer direkt nach der Ernte schneiden?

Schneiden Sie im Sommer Ihren Obstbaum so bremsen Sie das Wachstum Ihres Baumes. Dem Baum bewusst Energie zu nehmen kann sinnvoll sein, wenn der Baum zu viele Früchte an zu schwachen Ästen trägt. Steinobst sollte übrigens direkt zur oder nach der Ernte geschnitten werden.
Grundsätzlich sollten Sie einen Mittel- und drei bis vier Leitäste definieren. Diese sollten im Winkel von 30-45 Grad zum Hauptast stehen und ungefähr genauso so lang sein wie dieser, wenn man sie nach oben binden würde. Im Zweifel den Hauptast einfach einkürzen.
Bedenken Sie der Winterschnitt bringt Schub, der Sommerschnitt bremst!
Verwenden Sie keine Amboss-Scheren, die quetschen nur und lassen Sie keine Stummel beim abschneiden zurück, die sind nur potenzielle Einstiegsöffnungen für Krankheiten.
Falls möglich besuchen Sie einen Praxis-Kurs indem Sie mehr über die Themen Formen, Spreizen, Biegen, Schneiden und Binden erfahren.
Übrigens, Früchte bei einem jungen Apfelbaum können Sie erst nach acht bis zehn Jahren erwarten – also bitte rechtzeitig pflanzen und regelmäßig die Blüten ausknipsen, dann wird das auch was. Viel Erfolg. Im Internet finden sie viele graphische Darstellungen zum Thema Baumschnitt. Hier ein Beispiel https://www.bluehendes-salzburg.at/fileadmin/user_upload/Merkblaetter/Merkblatt_fuer_den_Obstbau_Stand_2015.pdf

Was enthält ein guter Gartendünger?

Damit eine Pflanze prächtig gedeiht, benötigt sie Phosphor, Stickstoff, Kalium und Magnesium. Der Stickstoff sorgt für mehr Triebe und Blätter, während der Phosphor das Bilden von Wurzeln und Blättern begünstigt. Kalium stärkt das Pflanzengewebe und macht die Pflanze widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlingsbefall. Beim Aufbau von Blattgrün hilft hingegen Magnesium. In handelsüblichen Volldüngern sind gewöhnlich alle Hauptnährstoffe enthalten.Allerdings ist nicht jeder Dünger auch für jede Pflanze geeignet. Zuviel Dünger schadet gar. Für ein optimales Ergebnis muss man einige einfache Regeln beachten. Bei der Dosierung des Düngers ist zu beachten, dass die Nährstoffverteilung in den Böden unterschiedlich ist. Die auf den Düngerpackungen angegebenen Dosierungsempfehlungen orientieren sich am Durchschnittsgehalt. Je nach Boden sollte man daher eher sparsam dosieren, um nicht zu überdüngen. So kann man beispielsweise bei Lehmböden, die schon viele Nährstoffe enthalten, die Menge halbieren.

Zuviel Dünger würde dafür sorgen, dass sich zwar viele und große Blätter entwickeln, dafür aber weniger Blüten ausgebildet würden. Überdüngte Pflanzen sind zudem anfällig gegen Wind und Regen. Um Überdüngung zu vermeiden, empfiehlt es sich, häufiger mit geringer Dosierung zu düngen, als selten bei hoher Dosierung. Dabei benötigen Pflanzen mit hohem Lichtbedarf auch mehr Dünger.

Milder Winter = Blattlausplage?

In der Tat kann der warme Winter mit den aktuellen Temperaturen zur Blattlausplage führen. Die meisten Blattläuse wandern im Spätsommer auf ihre Winterwirts-Pflanzen und produzieren dort die sogenannte Wintereier. Diese Gelege überstehen selbst harte Fröste und sind die Basis für die Population im Folgejahr. Mit einer sogenannten Austriebsspritzung mit rapsölhaltigen Mitteln, kann man entsprechend früh entgegenwirken. Diese Methode erstickt die Blattläuse und ist auch im Bio-Garten vertretbar

Austriebsspritzung deshalb, da sie zum Zeitpunkt des ersten Austriebs von Obst- und Ziergehölzen vorgenommen wird. Sie trifft auch nur Schädlinge, die zum Zeitpunkt der Behandlung schon auf den Gehölzen sitzen.

Soll man gegen „Ungeziefer“ spritzen ?

Eine wichtige Frage in Zeiten von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Als Hobbygärtner sollten Sie für sich mehrere Aspekte abwägen:

Zum einen überwintern auch Nützlinge an Gehölzen, die von den nicht selektiv wirkenden Spritzungen ebenfalls erstickt werden. Zum anderen sterben die Pflanzen erst mal nicht wegen Blattläusen ab – selbst wenn sie arg mitgenommen werden und teils stark geschwächt werden. Ruß- oder Schwarzpilze können sich zum Beispiel in der Folge ansiedeln.

Daher empfehlen Naturschützer und viele Fachleute inzwischen, nicht gleich bei der ersten Blattlaus in Panik zu verfallen. Die Natur mit natürlichen Fressfeinden wie Meisen, Marienkäfer und auch Florfliegen kann einen Befall regulieren. Nimmt der Befall aber überhand und schadet offensichtlich der Pflanze, kann man einschreiten.

Bitte bedenken Sie, dass sich eine Austriebsspritzung (siehe oben) „ökologisch eher weniger nachteilig“ auswirkt als Behandlungen mit breit wirksamen Insektiziden im Sommer. Denn im Sommer befinden sich viel mehr Insekten(arten) auf den Pflanzen und in der unmittelbaren Umgebung.

Sind Misteln für Bäume gefährlich?

Bei starkem Mistelbefall können vor allem ältere Bäume Schaden nehmen oder ganz absterben. Misteln sind sogenannte Halbschmarotzer. Sie beziehen Wasser und zum Teil auch Nährstoffe von den Bäumen, auf denen sie sich ansiedeln. Vögel verteilen die Samen, wenn sie sich in die kahlen Baumkronen setzen.

Misteln beginnen im Frühjahr zu keimen. Es kann allerdings ein bis zwei Jahre dauern, bis die Pflanze hoch oben im Baum zu sehen ist. Erst mehrere Jahre später wird diese ihre typische buschige Form erlangen. Die Gefahr der Ansiedlung ist besonders hoch etwa nach Trockenperioden, wenn Bäume geschwächt sind.

Zu einem echten Ärgernis kann die Mistel mitunter für Obstbauern werden. Durch das jährliche Schneiden der Bäume und damit das konsequente Entfernen der Misteln lässt sich das Problem in den Griff bekommen. Jörg Schuboth vom Naturschutzbund Deutschland betont auch die Notwendigkeit der Pflege der eigentlich pflegearmen Streuobstwiesen. „Wer solche befallenen Bäume hat, sollte etwas tun.“ Hier sind die Eigentümer der Flächen in der Pflicht. Vor allem Apfelbäume sind oft von Misteln befallen.

Hobbygärtner sollten die Misteln im späten Winter und zeitigen Frühjahr aus den Gehölzen herausschneiden. Die Äste werden dabei so stark gestutzt, dass die befallenen Stellen wegfallen ebenso wie mindestens 30 bis 50 Zentimeter gesundes Holz, erklärt der Naturschutzbund Deutschland. Andere Methoden wie das Abschneiden nur der Misteln selbst oder das Abdecken mit schwarzer Folie hätten sich als nicht erfolgreich erwiesen. Verwendete Quellen: dpa

Welche insektenfreundliche Pflanzen empfehlen Sie für den Taunus?

In einem insektenfreundlichen Garten blühen Blumen und Pflanzen von den ersten Tagen im Frühjahr bis in den Herbst. Diese acht Pflanzen sind bei Insekten besonders beliebt.

1. Schneeball/ Viburnum 2. Lavendel 3. Schmetterlingsflieder 4. Eisenkraut
5. Gewöhnlicher Wasserdost 6. Fetthenne „Brilliant“ 7. Herbstaster 8. Gewöhnlicher Efeu
Foto: Vivara.de

Eignen sich Salz oder Essig zur Unkrautbekämpfung?

Wollen Sie dem Unkraut in Ihrem Garten mit Kochsalz zu Leibe rücken, so brauchen Sie eine hoch konzentrierte Lösung, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen. Das Salz lagert sich auf den Blättern ab und trocknet diese aus, indem es durch sogenannte Osmose das Wasser aus den Zellen zieht. Vorsicht, das Salz reichert sich bei regelmäßiger Anwendung im Boden an und macht diesen auf Dauer für salzempfindliche Pflanzen wie Erdbeeren oder Rhododendron ungeeignet.
Umweltverträglicher ist dagegen die Essigsäure. Je nach Konzentration kann jedoch auch sie die Pflanzen und das Leben im Boden schädigen. Außerdem lassen regelmäßige Anwendungen den Boden mit der Zeit versauern – ein Prozess, dem man mit einer Kalkung entgegenwirken muss.
Tipp: Fügen Sie der Essiglösung noch ein paar Spritzer Spülmittel zu. Die darin enthaltenen Tenside zerstören die Wachsschicht der Blätter, an der die Essiglösung sonst einfach abperlen würde.

Alles Herbstlaub auf die Grünecke?

Gartentipps im Oktober für Herbstlaub
Wohin mit dem Herbstlaub ?

Eigentlich ist es viel zu schade ist, das Laub auf der Grünecke zu entsorgen, denn mit dem Laub verlassen auch viele Nährstoffe unseren Garten.

Geben Sie das Laub lieber auf Ihren Kompost. Leicht kompostierbar ist das Laub von Obstbäumen, Haselnuss, Erle, Birke, Buche und anderen Laubbäumen. Schwerer zu kompostieren – und daher besser für die Grünecke geeignet – sind hingegen die Blätter von beispielsweise Eiche, Pappel oder Kastanie. Wenn Sie Ihr Laub kompostieren, können Sie es arbeitssparend mit einem Rasenmäher einsammeln und dabei zerkleinern. Somit beschleunigen Sie den Prozess der Kompostierung. Zusätzlich geben Sie dem Laub noch stickstoffreiche Materialien, wie beispielsweise Hornmehl oder Rasenschnitt, bei.

Wenn Sie das Laub einfach in den Beeten liegen lassen, so haben Sie direkt einen Winterschutz und Mulch. Natürlich können Sie das Laub auch gezielt dort verteilen, wo es gerade benötigt wird. Frostempfindliche Pflanzen sind immer dankbar, wenn sie es wohlig im Winter haben. Das zum Mulchen verwendete Laub kann ebenfalls mit dem Rasenmäher oder einem Häcksler zerkleinert werden. An einigen Stellen im Garten können Sie das Laub auch zu Haufen aufschichten. Dort werden sich verschiedene Tierarten ansiedeln, die dort die kalte Jahreszeit verbringen.

Wann muss ich meinen Efeu schneiden?

Haben Sie einen blühenden Efeu im Garten? Dann warten Sie mit dem Rückschnitt bis in den Winter. Da jetzt nur noch wenige Pflanzen blühen, ist der Efeu eine wichtige Futterquelle für Bienen, Ameisen, Fliegen, Wespen, Falter, Marienkäfer usw. Mancher Efeutrieb blüht bis in den November. Als Insektennahrung eignen sich allerdings nur alte Triebe und kletternde Arten. Es dauert ca 8 Jahre bis der kletternde Efeu zu blühen beginnt. Die dunkelblauen Beeren des Efeu sind erst im Januar reif und eine beliebte Futterquelle bei den Vögeln – also bitte nicht abschneiden. Bodendeckende Efeuarten blühen gar nicht und können schon jetzt zurückgeschnitten werden.

Wir möchten einen Obstbaum pflanzen. Habt ihr Empfehlungen wo wir diesen (am besten regional) beziehen können?

Wir haben die besten Erfahrungen bei der Baumschule Rinn in Kinzenbach bei Gießen gemacht. Sie haben u.a. eine große Auswahl an Obstbäumen. OGV-Mitglieder, haben hier auch für ihre Streuobstwiese die Obstbäume gekauft.
Hier die Kontaktdaten: Baumschule Rinn, Heuchelheimer Str. 129, 35398 Gießen, Tel. 0641 62850
https://www.rinnbaumschule.de/

Soll ich lieber Morgens oder am Abend meinen Garten wässern?

Gießen Sie zwischen 6 – 7 Uhr, zu dieser Zeit ist es noch kühl und es verdunstet so gut wie kein Gießwasser. Also ein Argument für ein morgendliches Wässern des Gartens. Außerdem sind die Pflanzen den ganzen Tag über optimal mit Wasser versorgt. Angesichts der Hitzewelle lässt nämlich schon manche Pflanze nachmittags den Kopf und die Blätter hängen. Nach der nächtlichen Kühle vertragen die Gewächse auch das kalte Leitungswasser besser.

Abends zu wässern ist die zweitbeste Möglichkeit. Denn durch die Feuchtigkeit kurz vor Einbruch der Nacht werden auch unerwünschte Schnecken angelockt. Außerdem riskiert man einen Kälteschock der Wurzeln nach der Hitze des Tages! Manche Pflanzen sind bei abendlichem Gießen auch anfälliger für Mehltau, Pilzkrankheiten oder Fäulnis.

Absolutes No Go ist das Gießen während des Tages! Das Wasser verdunstet und im schlimmsten Fall verbrennen die mit Wasser besprenkelten Blätter, weil sich die Sonne in den Wassertropfen bricht.

Wie erkenne ich Wassermangel an meinen Pflanzen?

Als Faustregel gilt, dass eine knisternde, bräunliche Pflanze, deren Blätter bei einem zarten Windhauch bröseln, nicht mehr gegossen werden muss. Aber im Grunde ist der richtige Zeitpunkt zum Gießen lange bevor grüne Sträucher, Pflanzen oder Blumen die Blätter und Triebspitzen hängen lassen und damit einen Wassermangel anzeigen.
Es gilt also ein sensibles Auge auf die eigenen Gartengewächse zu haben. Und nicht jede Pflanze muss gleich stark gewässert werden!

Mit welchen Wasserverbrauch muss ich pro qm in meinem Garten rechnen?

In den Böden des Taunus durchnässen Sie mit 1 L/m² etwa 1 Zentimeter Bodentiefe. Die wichtigen Wurzeln der meisten Pflanzen befinden sich jedoch in 10 – 30 Zentimetern Tiefe, das heißt folglich muss mit etwa 10 – 20 L Wasser pro Quadratmeter gerechnet werden. Prinzipiell gilt, dass es wenig Sinn macht, zu geizig mit dem Wasser zu sein! Der Boden sollte nach dem Wässern mindestens 10 Zentimeter tief durchtränkt sein. Dazu kommt noch, dass jeder Boden unterschiedlich viel Wasser aufnehmen kann, abhängig beispielsweise vom Lehm- oder Kiesgehalt. Je nach Bodenzusammensetzung und Sommerhitze genügt ein Wässern alle 3 bis 4 Tage.

Wann muss ich meinen Lavendel einkürzen und wie?

Lavendel wird zwei Mal im Jahr geschnitten. Das erste Mal Ende Juli/Anfang August. Ab Mitte August wird der Lavendel nicht mehr zurück geschnitten, da es sonst zu Erfrierungen kommen kann, die den Lavendel schwächen und anfällig machen für Infektionen und Schädlingsbefall.
Schneiden Sie mit einer Rosenschere die verwelkten Blüten ab. Dabei kürzen Sie alle Triebspitzen etwa 5 Zentimeter ein. Verleihen Sie dem Lavendel dabei eine halbkugelige Form.
Entfernen Sie außerdem Totholz, sowie kranke und kümmerliche Äste. Nach innen gerichtete und sich kreuzende Zweige werden ebenfalls abgeschnitten.
Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr. Dabei sollte eine milde und trockene Witterung herrschen. Bodenfrost sollten keiner mehr zu erwarten sein und am Lavendel steht der neue Austrieb kurz bevor.
Schneiden Sie jetzt mit einer Garten- oder Heckenschere alle Zweige gleichmäßig um die Hälfte bis zwei Drittel ab. Achten Sie darauf, dass mindestens ein Blattpaar am Lavendelzweig verbleibt, um daraus neu auszutreiben.